26. Februar 2020, 19 Uhr

Aufbruch in den Osten —
Österreichische Migranten in Sowjetisch-Kasachstan

Vortrag von Josef Vogl (Wien),
anschließend im Gespräch mit Dr. Wladislaw Hedeler

Im März 1926 gründeten österreichische Auswanderer eine Kolonie in der Nähe der damaligen Hauptstadt von Kasachstan. Armut und der Mangel an Arbeitsplätzen waren die ausschlaggebenden Motive für die Emigration. Die Regierung in Österreich gewährte finanzielle Unterstützung, um Arbeitslose und lästige Demonstranten loszuwerden. Die sowjetische Seite war indessen an Devisen und Agrartechnik interessiert. Bereits nach einem Jahr wurde die Kolonie aufgelöst. Josef Vogl fragt nach den Gründen und skizziert die Lebenswege der in der UdSSR verbliebenen Kolonisten.

In Kooperation mit Helle Panke/Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin