18. September 2019, 19 Uhr

«Freiwillige für den Galgen?»
Die Hintergründe des Budapester Rajk-Prozesses vor 70 Jahren

Vortrag von Bernd-Rainer Barth

Der im September 1949 inszenierte Schauprozess gegen den ungarischen Außenminister László Rajk war Muster und Auftakt für eine ­blutige Welle von Justizmorden und «Parteisäuberungen» in den ost­europäischen Parteien. Die Vorgeschichte des Prozesses und die selbst Stalin gegenüber dominante Rolle des ungarischen Parteichefs ­Mátyás Rákosi bei der Konstruktion einer «amerikanisch-titoistischen Unterwanderung» der kommunistischen Parteien Osteuropas werden ebenso beleuchtet wie die Mechanismen, die aus den einstigen Helden des kommunistischen Widerstandes scheinbar willige «Geständnistiere» werden ließen.

In Kooperation mit Helle Panke/Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

7./8. September 2019, jeweils 11 bis 17 Uhr Uhr

Tag des offenen Denkmals
Zum Thema «Moderne. Modern. Berlin»

Das Haus ist Teil der 1950/51 erbauten «Intelligenzsiedlung» ­(Architekt: Hanns Hopp). Für den Maler und Grafiker Max Lingner wurde ein Typenhaus um ein Maleratelier erweitert. Den Mittelpunkt des Gartens bildet ein etwa 86 Quadratmeter großer Patio. Seine Gestaltung vermittelt zwischen mediterraner Atmosphäre und ­märkischer Landschaft. Haus und Garten wurden denkmalgerecht ­saniert. Im Haus und Atelier sind Arbeiten des Künstlers zu betrachten.

Vorträge/Führungen:

Sonnabend, 7. September

11 Uhr

Das Max-Lingner-Haus, der Garten und die Siedlung
Führung mit Michael Leetz

13 Uhr

Max Lingner zum Mitnehmen
Gerhard Schumacher-Kitzig druckt Lingner

15 Uhr

Das Wandbild von Max Lingner am heutigen Bundesministerium der Finanzen in Berlin
Vortrag von Dr. Thomas Flierl

Sonntag, 8. September

11 Uhr

Das Max-Lingner-Haus, der Garten und die Siedlung
Führung mit Michael Leetz

13 Uhr

Max Lingner zum Mitnehmen
Gerhard Schumacher-Kitzig druckt Lingner

15 Uhr

Max Lingner als Pressezeichner
Vortrag von Martin Groh