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Archiv

Das Archiv

Das Max-Lingner-Archiv wurde 1969 im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus Max Lingners in Berlin-Niederschönhausen als Außenarchiv der Akademie der Künste gegründet und wird seit 2007 von der Max-Lingner-Stiftung betreut.

Den schriftlichen Nachlass Lingners hat die Akademie Anfang der 1990er Jahre, als sie sich aus allen Außenstandorten zurückzog, in ihr Zentralarchiv übernommen (www.adk.de/de/archiv). Im Max-Lingner-Archiv verblieben die Archivalien nach 1959, die sogenannte «Sammlung zum Archiv». Außerdem werden hier nach wie vor die Publikationen von und über Lingner gesammelt, seine Ausstellungen dokumentiert und in einem provisorischen Werkverzeichnis alle bekannten Arbeiten des Künstlers verzeichnet.

Auch Kunstwerke Lingners findet man heute in der Akademie der Künste und im Max-Lingner-Archiv: Während die Kunstsammlung der Akademie eine repräsentative Auswahl von 75 Arbeiten besitzt, werden im Archiv über 1.000 Zeichnungen sowie einzelne Gemälde Lingners aus den Jahren 1930 bis 1958 aufbewahrt.

Größere Werkbestände Lingners existieren zudem in den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin, des Museums Weißenfels und des Museums der bildenden Künste Leipzig.

Im Max-Lingner-Archiv befinden sich weiterhin eine kleine Sammlung graphischer Werke von Künstlern des 20. Jahrhunderts, darunter Anatoli L. Kaplan, sowie eine kunstwissenschaftliche Bibliothek, die Literatur zur Kunst in der DDR, zu den Themen Frankreich, Exil und Nationalsozialismus und russische Publikationen enthält.

Das Max-Lingner-Archiv kann ab 1. März 2010 wegen Sanierung des Max-Lingner-Hauses nicht besucht werden.
Angaben zu aktuellen Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter KONTAKT!