Max-Lingner-Archiv

Archiv, Foto:

Das Archiv im Max-Lingner-Haus

Das Max-Lingner-Archiv

Das Max-Lingner-Archiv wurde 1969 im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus Max Lingners in Berlin-Niederschönhausen als Außenarchiv der Akademie der Künste gegründet. Den Hauptteil des schriftlichen Nachlass Lingners hat die Akademie Anfang der 1990er Jahre, als sie sich aus allen Außenstandorten zurückzog, in ihr Zentralarchiv übernommen. Im Max-Lingner-Archiv verblieben die Archivalien nach 1959 und andere Materialien und Dokumente. Außerdem werden hier nach wie vor die Publikationen von und über Lingner gesammelt, Ausstellungen mit seinen Werken dokumentiert. Im Max-Lingner-Archiv befindet sich weiterhin eine kunstwissenschaftliche Bibliothek, die Literatur zur Kunst im Exil und im Widerstand gegen den Nationalsozialismus sowie zur Kunst in Frankreich und in der DDR enthält.

Auch Kunstwerke Lingners findet man heute in der Akademie der Künste und im Max-Lingner-Archiv: Während die Kunstsammlung der Akademie eine repräsentative Auswahl von 75 Arbeiten besitzt, werden im Archiv über 1.000 Zeichnungen sowie einzelne Gemälde Lingners aus den Jahren 1930 bis 1958 aufbewahrt.

Kernaufgabe des Archivs ist die Erarbeitung des Werkverzeichnisses von Max Lingner. Den ersten Teil (1898 – 1931/32) hat hierfür Eleonore Sent 2004 vorgelegt.

Das Archiv wird von Barbara Gase betreut. Die Nutzung des Archivs ist nur nach Voranmeldung (info@max-lingner-stiftung.de) möglich.