Max Lingner

Max Lingner: Illustration in L’Avant-Garde vom 26. Juni 1937

Veranstaltungsprogramm Frühjahr/Sommer 2018
Unser aktuelles Programm ist hier auch als PDF abrufbar.

Kooperation mit dem Centre Marc Bloch Berlin
Für die Erforschung der Frankreichzeit Max Lingners besteht seit Januar 2018 eine Kooperation mit dem Centre Marc Bloch. Hier finden Sie die Max-Lingner-Forschungsstelle am CMB. Wir halten Sie über die Entwicklung auf dem Laufenden.

30. Juni 2017 – 17. Juni 2018

Max Lingner in der Ausstellung Neue/Alte Heimat im Kunsthaus Dahlem
In der Ausstellung mit etwa 50 Werken werden unterschiedliche Gruppierungen beleuchtet: Emigrierte Künstlerinnen und Künstler, die nicht nach Deutschland zurückkehrten. Exilanten deren Rezeption nach 1945 verhindert oder verzögert wurde und willkommene Rückkehrer, deren Remigration gefördert wurde. Aber auch Künstlerinnen und Künstler, die sich in die innere Emigration begaben, werden gewürdigt. Max Lingner ist mit Entwürfen zum Wandbild aus den frühen 1950er Jahren zu sehen.

Weitere Infos zur Ausstellung hier.

Beitrag im Museumsjournal (PDF)

6. Juni 2018, 19 Uhr

Erinnerung an Lothar Kühne 2
Von den Qualen, die staatssozialistische Moderne zu denken
Vortrag von Prof. Dr. Michael Brie (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Zum Mit-Tun in dem immer mehr den kommunistischen Geist verlie­renden Betrieb von Partei, parteilicher Wissenschaft und Lehre sich verpflichtend und zugleich bestrebt, seinem Tun einen revo­lutionären Sinn zu geben, hat der überzeugte kommunistische Intellektuelle von sich das Unmögliche verlangt und das Mögliche erreicht: eine unge­wöhnliche Erkundung der Widersprüche zwischen Staats­sozia­lismus und kommunistischer Vision.

In Kooperation mit Helle Panke/Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

20. Juni 2018, 19 Uhr

Architekturvortrag 23
«Der gefesselte Dnepr» oder «Der sozialistische Angriff auf die Natur»
Vortrag von Dr. Thomas Flierl

Schon seit Peter I. gab es Pläne zur Regulierung des Flusses. Erst mit der Elektrifizierung des ganzen Landes (GOELRO-Plan von 1920) verwirklichte die Sowjetmacht diese Idee und schuf mit dem Dnepr-Staudamm und dem zugehörigen Wasserkraftwerk (1927–1932) die energetische Basis für die Industrialisierung der Ost-Ukraine, die sich auf die Kohle- und Eisenerzvorkommen ­der Region stützte. Das Wasserkraftwerk und die zeitgleich errichtete Wohnstadt für die Industriemetropole Zaporož’e (за порогами — hinter den Stromschnellen) gehörten zu den «Giganten» des1. Fünfjahrplans und sind einzigartige Zeugnisse der Architektur ­des sowjetischen Konstruktivisten Viktor Vesnin (1882–1950).