Max Lingner

Max Lingner: Illustration in Monde vom 17. Februar 1934

Veranstaltungsprogramm Herbst/Winter 2018
Unser aktuelles Programm ist hier auch als PDF abrufbar.

Kooperation mit dem Centre Marc Bloch Berlin
Für die Erforschung der Frankreichzeit Max Lingners besteht seit Januar 2018 eine Kooperation mit dem Centre Marc Bloch. Hier finden Sie die Max-Lingner-Forschungsstelle am CMB. Wir halten Sie über die Entwicklung auf dem Laufenden.

26. September 2018, 19 Uhr

Ein neues Bauhaus? — Kein Bauhaus! Bauhauskünstler und -architekten in der Sowjetunion
Vortrag von Astrid Volpert

Als Maler, Grafiker, Fotografen und Architekten ab Ende der 1920-er Jahre Deutschland in Richtung Moskau verließen, waren alle überzeugt: «Arbeit wird es genug geben». Als Erste kamen Hinnerk und Lou Scheper, Erich Borchert und Pál Forgó. Ihnen folgten Hannes Meyer, Béla Scheffler und Lotte Beese, bevor 1931–1933 fast alle anderen der rund 50 Bauhäusler die UdSSR erreichten. Der Vortrag ordnet das Personaltableau dieses größten, konfessionell wie politisch heterogenen Netzwerks von Avantgardisten aus Weimar und Dessau. Anhand von Beispielen zeigt er unterschiedliche Lebenswege und Leistungen in dem östlichen Land. Neben Lony Neumann, Fritz Christoph Hüffner, Antonín Urban und Max Krajewski steht auch die widersprüchliche ­Rolle von Hannes Meyer als Initiator und Denunziant der sogenannten Roten Bauhausbrigade im Fokus der Darstellung.