Max Lingner, Mademoiselle Yvonne, 1939

Max Lingner, Mademoiselle Yvonne, 1939 in der Ausstellung «Die schwarzen Jahre» im Hamburger Bahnhof Berlin, Foto ©: Thomas Bruhn, mit freundlicher Genehmigung der Staatlichen Museen zu Berlin, Nationalgalerie

Max Lingner, Mademoiselle Yvonne, 1939

Max Lingner, Mademoiselle Yvonne, 1939, in Lingners Atelier im Haus des Bildhauers René Quillivic in Paris um 1947, Foto: © Max-Lingner-Stiftung

Zum Tod von Stefan Hahne
Am 10. März 2016 verstarb unser langjähriges Vorstandsmitglied Dr. Stefan Hahne

Seit vielen Jahren hat er sich für den Erhalt des Max-Lingner-Hauses eingesetzt und war einer der Initiatoren zur Gründung der Stiftung 2007.
Mit der Kunst vertraut, als Ägyptologe souverän im Umgang mit den sich wandelnden Zeiten und voller Freude am Leben war er uns ein wichtiger Ratgeber.
Wir trauern um unseren Freund.

Vorstand und Kuratorium der Max-Lingner-Stiftung
Berlin-Pankow, im März 2016

 
 
 

Mademoiselle Yvonne im Hamburger Bahnhof Berlin

Max Lingners Mademoiselle Yvonne ist seit langen Jahren
erstmals wieder in einer Ausstellung zu sehen:
21. November 2015 bis 31. Juli 2016
Neue Galerie im Hamburger Bahnhof — Museum für Gegenwart in Berlin:
Die Schwarzen Jahre. Geschichten einer Sammlung. 1933–1945
Weitere Informationen zur Ausstellung hier.

Veranstaltungsprogramm 1. Halbjahr 2016
Das Programm im Max-Lingner-Haus wird — sofern nicht anders ausgewiesen — in Kooperation von Max-Lingner-Stiftung und Hermann-Henselmann-Stiftung veranstaltet und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung finanziell unterstützt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

.
15. Juni 2016, 19 Uhr
Hörspiel

Das Verschwinden des Philip S.
Von Ulrike Edschmid, Hörspielbearbeitung: Ricarda Bethke (rbb Kultur 2015)

Im Mai 1975 stirbt der als Terrorist gesuchte Philip Sauber bei einem Schusswechsel mit der Polizei. Fast 40 Jahre später erzählt seine ehemalige Lebensgefährtin, Ulrike Edschmid, die Geschichte ihrer gemeinsamen Jahre. Es sind Jahre eines großen gesellschaft­ lichen Umbruchs. Sie erzählt vom kollektiven Leben in der Fabrik­etage in Schöneberg, von Anti -Vietnam­-Demonstrationen, von konspirativen politischen Aktionen und der ersten gemeinsamen Inhaftierung. Es ist die Geschichte eines schleichenden, aber unaufhaltsamen Verlustes eines geliebten Menschen, der schließ­lich den Weg in den Untergrund wählt.

22. Juni 2016, 19 Uhr
Radio-Feature 21

Der Atlas der Katakomben. Odessa von oben und unten
Feature von Charlotte Misselwitz (NDR/DLF 2015)

Beim Spazieren durch Odessa stößt man hier und da auf Eingänge zu den Kalksteinkatakomben. In den Katakomben haben sich schon Juden und Partisanen vor den Nazis versteckt. Wie in jeder Genera­tion erkunden auch heute junge Leute die unterirdischen Gänge. Und sie tauchen ab vor dem russisch­-ukrainischen Konflikt, dem unauf­geklärten Brand des Gewerkschaftshauses am 2. Mai 2014, bei dem mindestens 150 Menschen starben. Die Katakomben sind ein unterirdischer Atlas der unbewältigten Geschichte, die die ukrai­nische Gesellschaft bis heute verfolgt.