Max Lingner – Josef Hegenbarth

Abb. oben: Max Lingner, zu Alexandre Dumas, Die Königin Margot, 1938; Abb. unten: zu Wilhelm Hauff, Der Affe als Mensch,­ 1942 (Detail)

Max Lingner, Mademoiselle Yvonne, 1939

Max Lingner, Mademoiselle Yvonne, 1939 in der Ausstellung «Die schwarzen Jahre» im Hamburger Bahnhof Berlin, Foto ©: Thomas Bruhn, mit freundlicher Genehmigung der Staatlichen Museen zu Berlin, Nationalgalerie

Max Lingner, Mademoiselle Yvonne, 1939

Max Lingner, Mademoiselle Yvonne, 1939, in Lingners Atelier im Haus des Bildhauers René Quillivic in Paris um 1947, Foto: © Max-Lingner-Stiftung
8. September — 17. Dezember 2016

Zwei auf einen Streich!
Literarische Illustrationen von Josef Hegenbarth und Max Lingner

Ausstellungseröffnung

Mittwoch, 7. September, 19–21 Uhr

Mit Illustrationen haben sich Josef Hegenbarth (1884–1962) und Max Lingner (1888–1959) ein großes Publikum erobert. Lingner zeichnete in den späten 1930er und 40er Jahren täglich für die französische Tageszeitung l’Humanité, deren Leserschaft seinen lebendigen Stil und seine klare Handschrift liebte, jedoch oft nur seine Signatur ling und nicht seinen vollen Namen kannte. Hegenbarth war einer der bekanntesten Illustratoren in der DDR, Publikationen mit seinen ausdrucksstarken, oft bis ins Groteske gesteigerten Zeichnungen gehörten in jeden gut sortierten Bücherschrank, seine kontrastreichen Darstellungen begeistern bis heute.
Die Ausstellung widmet sich speziell den Illustrationen zu literarischen Werken des 19. Jahrhunderts und vereint erstmals Zeichnungen und Aquarelle beider Künstler aus den Beständen der Berliner Hegenbarth Sammlung und der Max-Lingner-Stiftung. Es sind über 30 Blätter zu sehen, die u.a. Romane von Alexandre Dumas, Johann Wolfgang von Goethe, Nikolai Gogol, Victor Hugo oder Märchen der Brüder Grimm begleiten und interpretieren. Dabei stammen die Arbeiten von Hegenbarth aus den Jahren 1922 bis 1961 und von Lingner aus seiner Pariser Zeit 1932 bis 1946.
Die Ausstellung wird in den Räumen der Hegenbarth Sammlung Berlin gezeigt und von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm begleitet.

Ort:
Hegenbarth Sammlung Berlin
Nürnberger Straße 49, 1. Etage
10789 Berlin
Öffnungszeiten: Mo–Sa, 12–18 Uhr und nach Vereinbarung
Der Eintritt ist kosten- und barrierefrei.

Anfahrt:
U3 — Augsburger Straße
U1, U2, U3 — Wittenbergplatz
U1, U9 — Kurfürstendamm
Bus M19, M29, M46 — Europa-Center

In Kooperation mit der Hegenbarth Sammlung Berlin

 
 
 
 
 
 

21. November 2015 – 31. Juli 2016

Mademoiselle Yvonne im Hamburger Bahnhof Berlin

Max Lingners Mademoiselle Yvonne ist seit langen Jahren
erstmals wieder in einer Ausstellung zu sehen:
Neue Galerie im Hamburger Bahnhof — Museum für Gegenwart in Berlin:
Die Schwarzen Jahre. Geschichten einer Sammlung. 1933–1945
Weitere Informationen zur Ausstellung hier.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Veranstaltungsprogramm 1. Halbjahr 2016
Das Programm im Max-Lingner-Haus wird — sofern nicht anders ausgewiesen — in Kooperation von Max-Lingner-Stiftung und Hermann-Henselmann-Stiftung veranstaltet und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung finanziell unterstützt.

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