Max Lingner

Max Lingner, Illustration in La Vie Ouvrière vom 20. Januar 1938, S.1

Liebe Besucher*innen und Freund*innen des Max-Lingner-Hauses!
Coronabedingt haben wir das Veranstaltungsprogramm abbrechen müssen. Wir wollen im Februar 2021 wieder starten! Bis dahin bitten wir um Ihre Geduld. Wenn Sie über die Wiederaufnahme per E-Mail informiert werden oder das gedruckte Programm mit der Post erhalten wollen, geben Sie uns bitte Bescheid! Auf Wiedersehen im Max-Linger-Haus!

Thomas Flierl,
Vorsitzender der Max-Lingner-Stiftung

Ausstellung

14. März – 26. Juli 2020

Max Lingner. À la recherche du temps présent
Wiedereröffnet und verlängert bis 26. Juli!

Eine Ausstellung der Max-Lingner-Stiftung
im Musée de l’Histoire vivante Montreuil (Seine Saint-Denis)

«Der Darsteller des Pariser Arbeiters konnte Lingner nur werden, weil er ein maître de la réalité ist, Wirklichkeitsbeobachter, Wirklichkeitsfanatiker, versessen darauf, festzuhalten, was ist. Das gibt auch seinen Bildern den Halt, sie sind gestaltetes Leben, sie haben Elan ohne falsches Pathos.» (Paul Westheim, 1939 in der Pariser Tageszeitung anlässlich einer Ausstellung Lingners in der Pariser Galerie Billiet)

Die Max-Lingner-Stiftung freut sich, erstmals seit 1984 Werke Lingners in einer Einzelausstellung in Frankreich zeigen zu können!

Basierend auf der in Kooperation mit dem Centre Marc Bloch konzipierten gleichnamigen Ausstellung wird die Schau für das Museum in Montreuil um eine größere Anzahl von Pressezeichnungen/Originalzeitungen aus den Beständen des Museums erweitert. Sie erinnert an die produktive und bewegte Zeit, die Lingner in Frankreich verbrachte (1928–1949), zeigt seine Involviertheit als zeichnerischer Chronist des Front Populaire in den 1930er Jahren und macht Verbindungen zwischen seiner Arbeit in Paris und nach der Rückkehr in Ost-Berlin kenntlich.