Lingner malt die Dekoration für das Pressefest Prolog Max Lingner (1888–1959) gehörte zu den wenigen Künstlern des 20. Jahrhunderts, die sowohl in Frankreich als auch in Deutschland populär und anerkannt waren. Die Franzosen verbinden mit Lingner die markanten Pressezeichnungen, welche er in den 1930er Jahren für die kommunistischen Zeitungen Monde und Humanité in großer Anzahl geschaffen hat. Die Deutschen kennen seine charmanten Darstellungen französischer Frauen ebenso wie das programmatische Wandbild aus dem Jahr 1953, das bis heute in der Pfeilerhalle des Bundesfinanzministeriums an der Leipziger Straße in Berlin zu sehen ist. Die Max-Lingner-Stiftung zielt darauf, das künstlerische Werk Max Lingners zu bewahren, aufzuarbeiten und zu verbreiten. Die Stiftung führt die Arbeit im Max-Lingner-Archiv, das 1969 im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers in Berlin-Pankow eingerichtet wurde, fort und fördert Publikationen, Ausstellungen und Diskussionen zum Werk Lingners sowie zur Kunst- und Kulturgeschichte seiner Zeit. |